Fritzlar. Es drohte wieder ein Herzschlag-
Es wird wohl nie mehr so einfach werden, in Fritzlar zu gewinnen, trauerte Gästetrainer Thomas Zeitz der großen Gelegenheit nach, zwei ungeplante Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren. Denn anfangs stockte das Spiel der Fritzlarerinnen häufig. Immer dann, wenn es über den Kreis gehen sollte. Das war der Tatsache geschuldet, dass mit Anne Breitschuh verletzungsbedingt deren torgefährlichste Spielerin fehlte. So etwas kann man nicht im Training simulieren, das muss man dann im Spiel umstellen, sagte Spiertrainerin Irina Penner. Noch gravierender machte sich das Fehlen von Breitschuh allerdings in der Abwehr bemerkbar. Vor allem Steffi Brunner riss für die Gäste immer wieder Lücken in der Nahwurfzone und ermöglichte so die knappe Halbzeitführung für ihr Team.
Die Pause dauerte lange beim SVG. Mörfelden war schon wieder auf dem Feld, da wurde in der Fritzlarer Kabine immer noch beratschlagt. Kein freies Spiel mehr, nur eiserne Disziplin, lautete die ausgegebene Devise. Eine Taktik, die vor allem Jana Giebisch mustergültig umsetzte. Konter um Konter lief die 20-
Bis auf 23:18 zogen die Gastgeberinnen davon. Zwei Zeitstrafen gegen Irina Penner und Nadine Frank brachten Mörfelden aber zurück ins Spiel. Vier Tore holten die Gäste in Überzahl auf und hatten zwei Minuten vor dem Ende durch ihre bis dahin blass gebliebene Torjägerin Sandra Bambuch den erneuten Ausgleich geschafft. Zu mehr sollte es jedoch nicht reichen, weil Jana Giebisch nie unter Kontrolle zu bringen war und mit ihrem Heber dafür sorgte, dass Fritzlar wie fast immer in diesem Vergleich die Oberhand behalten konnte. SVG: Rodziewicz, Landan; Freiwald 1, Penner 5/2 Wenner, Frank 2, Schott, J. Giebisch 14, I. Giebisch 3, Ußler, Schmalz 5.








