Eschwege. Schadensbegrenzung bei der TSG Ober-Eschbach hier,
Verteidigung der Tabellenspitze gegen Hünfeld dort: Die Voraussetzungen
für die Partien der beiden überregional agierenden Handballteams des
Kreises, der Frauen des SV Reichensachsen und der Männer des Eschweger
TSV, könnten am morgigen Samstag nicht unterschiedlicher sein.
Jenseits
von gut und böse in Sachen künftiger eingleisiger Regionalliga gilt es
für die Frauen des SV Reichensachsen in den verbleibenden Spielen nicht
nur Schadensbegrenzung zu betreiben, sondern möglichst auch für bessere
Zeiten in der Oberliga zu werben. Erste Gelegenheit dazu bietet sich am
morgigen Abend in der Bad Homburger Albin-Göhring-Halle, wo der SVR auf
den Tabellensiebten, die TSG Ober-Eschbach trifft, die mit zwei
Niederlagen in Trier und Kirchhof alles andere als einen
verheißungsvollen Start in das Jahr 2010 feierte.
Heimstarke TSG
Die Gastgeberinnen sind auf den ersten Blick äußerst
heimstark, stehen fünf Siegen nur zwei Niederlagen entgegen, die gegen
Spitzenreiter Mainz (26:28) und Neuenkirchen (26:29) recht knapp
ausfielen. Dreh- und Angelpunkt der TSG ist Tina Beckmann, mit 88/8
Toren auch erfolgreichste Schützin, deren Einsatz jedoch gefährdet ist,
nachdem sie sich beim Gastspiel in Kirchhof den Daumen der Wurfhand
ausgekugelt hat. Doch mit Jana Heßler (79/16) im Rückraum und Natalia
Braun (56/39) am Kreis sowie Bianca Rother (54) auf der Außenposition
verfügen die Ober-Eschbacherinnen über weitere torgefährliche
Spielerinnen.
Ohne Klug und Konklowski
Beim SVR muss man auf
Johanna Klug (familiäre Gründe) und vermutlich auch auf Annika
Konklowsky (Weisheitszahn-OP) verzichten. Dennoch sollte der Stachel der
unglücklichen, weil seinerzeit durch zahlreiche kaum nachvollziehbare
Entscheidungen der Unparteiischen herbeigeführten 27:31-Heimniederlage
zusätzliche Motivation sein.








