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IM PORTRÄT (12) Jana Heßler – ehemalige Kampfsportlerin Drucken
Samstag, den 03. Dezember 2011 um 14:38 Uhr

Jana HeßlerJana HeßlerJana Heßler

Jana Heßler steht dazu. Ganz ohne Umschweife. "Na klar, shoppen gehen ist eines meiner Hobbys. Als Frau doch typisch, oder?", sagt die 21-Jährige frech, die sich vor neun Jahren mit Haut und Haaren dem Handball verschrieben hatte. Damit rannte sie bei ihrem Papa – ehemaliger Fußballer bei den Offenbacher Kickers – allerdings keine offenen Türen ein. "Diese Sportart ist doch viel zu hart für dich", hatte er seine Tochter auf andere sportliche Pfade zu locken versucht – und musste sich längst revidieren, ist er doch mittlerweile nahezu bei jedem Spiel von Jana dabei.

 

Ehe Jana Heßler für ihren Heimatverein, die SG Dietesheim/Mühlheim, zum Handball griff, hatte die gebürtige Mühlheimerin sich schon für vier Jahre auf ganz anderem Gebiet sportlich betätigt: als Judokämpferin. Anschließend sattelte die mit 1,78 Metern Körpergröße nach Julia Buße (1,80 m) Längste im "Piratinnen-Team" auf Jiu Jitsu um.

"Ein Jahr lang hatte ich das parallel mit Handball betrieben, bis es mir aber ein wenig zu viel wurde – auch wegen der Schule – und ich mich ausschließlich für den Handball entschieden habe", erinnert sich die an der Uni Frankfurt auf Lehramt an Real- und Hauptschule studierende Jana Heßler (Fächerkombination: Deutsch/Erdkunde). 2013 wird ihr Referendariat starten.

In der A-Jugend sagte die "lange Jana" der SG Dietesheim/Mühlheim "ciao" und ging nach Bergen-Enkheim, trainierte dann parallel bei den "Pirates" mit und schloss sich dann auch den damals von Andreas Kalman trainierten Ober-Eschbacherinnen an, bei denen Jana Heßler, die schon zwei Nasenbeinbrüche erleiden musste, mit Mandy Rauch, Tina Beckmann, Steffi Thiele, Bianca Rother und Kim Kahlhofen bekannte Gesichter wiedersah.

Variabel im rechten wie im linken Rückraum zu Hause, fühlt sich Ober-Eschbachs "Nummer 7", die im Sommer nach Gelnhausen-Höchst umgezogen ist, pudelwohl in ihrem Team, so dass ein Vereinswechsel gar nicht in Frage kommt: "Wir haben hier eine Supertruppe zusammen, die sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt hat. Wir verstehen uns alle richtig gut. Das Umfeld stimmt, wir alle können hier eine Menge zusammen erreichen." Für sie habe das Team "auf alle Fälle das Potenzial, um am Saisonende ganz vorne zu stehen".

Neben Handball ist das Snowboarden ein weiteres großes sportliches Hobby von Jana Heßler. "Außerdem lese ich gern und viel – vor allem Krimis – stehe auf aktuelle Charts-Musik und gehe abends gerne mal weg", verrät Jana Heßler, deren Freund Jan ebenfalls im Handball zu Hause ist: beim Süd-Landesligisten SG Rot-Weiß Babenhausen. gg

tz
 

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