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IM PORTRÄT (11) Tina Beckmann – der Kopf der Mannschaft Drucken
Samstag, den 26. November 2011 um 12:39 Uhr

Tina BeckmannTina BeckmannTina Beckmann

Im fünften Jahr eine "Pirates-Lady", in der zweiten Saison "Käpten" der Mannschaft: keine Frage, Tina Beckmann ist eine, wenn nicht die feste Größe beim Spitzenreiter der 3. Liga West. Und wenn‘s nach der Tina (21 Jahre jung, 1,75 Meter groß) ginge, dann könnte man am Ende der laufenden Saison getrost das "3." durch ein "2." als Liga-Bezeichnung ersetzen: "Aufstieg? Da sage ich nicht nein! Ich hoffe, dass wir es schaffen werden. Und wenn wir spielen, was wir können, dann packen wir das auch."

Beckmann stammt aus einer handballbegeisterten Familie. Ihre Eltern spielten aktiv, ihr Bruder Tim (27) ebenfalls (ist derzeit Co-Trainer beim Männer-Drittligisten TV Groß-Umstadt) – na, da griff dann auch Tina zum Handball. "Irgendwann als Vier- oder Fünfjährige beim TV Bergen-Enkheim", verrät die am 7. Juni 1990 gebürtige Bergen-Enkheimerin. Und Tina Beckmann sollte dem TVB durch die gesamte Jugendzeit auch die Treue halten: "Ich habe mich dort immer superwohl gefühlt. Für mich gab es keinen Grund zu wechseln. Wie es auch jetzt bei der TSG für mich absolut keinen Grund gibt, über einen Wechsel nachzudenken: Die Mannschaft ist einfach super, sportlich wie auch charakterlich!"

Eine Spielgemeinschaft der Bergen-Enkheimerinnen mit der TSG Ober-Eschbach bildete dann für Tina Beckmann (und ihre schon damalige Teamkollegin Mandy Rauch) das Sprungbrett zum "Pirates-Frauenteam". Dort spielt Tina (mit Nummer 18 auf dem Trikot) unter "Ecki" Weber auf Halblinks, nachdem sie früher auf Links, dann in der Rückraum-Mitte für Furore gesorgt hatte. "Meine Wunschposition? Ist eigentlich schon die Mitte", sagt die im September 2012 ihren Bachelor-Abschluss in Business Administration, Media Communication bauende Tina, "aber da, wo mich der Trainer hinstellt, da werde ich immer mein Bestes für die Mannschaft geben!"

An Verletzungen hat sie schon so einiges durchleiden müssen: Bänderrisse, ein Handgelenksbruch, Bandscheibenvorfall, kürzlich eine Knochenabsplitterung am kleinen Finger: "Aber ich beiße mich immer durch." Qualitäten einer Mannschaftsführerin eben.

Drei Monate Studium, drei Monate Job: in diesem Wechsel geht‘s für sie nun bis nächsten Herbst weiter. "Ist schon ganz schön stressig, das Ganze mit dem Handball zu verbinden, aber ich kriege das immer gut hin", bestätigt sie, die im Anschluss an ihr Studium von der in Egelsbach ansässigen Firma, für die sie bereits tätig ist, fest übernommen wird – und es derzeit "richtig genießt, dass ich zu Hause ausgezogen und mit meinem Freund in Mühlheim-Lämmerspiel zusammengezogen bin". gg

tz

 

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