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Seitenaufrufe : 133100| Pia Welter – Eine echte Eschbacherin mit 167 "Power-Zentimetern" |
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| Samstag, den 15. Oktober 2011 um 12:51 Uhr |
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Die Mutter ehemalige Handballerin (und nach wie vor im Helferteam der TSG Ober-Eschbach "am Ball), Papa Robert ein ehemaliger Handballer (und im Betreuerstab der "Pirates" ebenfalls unverzichtbar) – da wundert es selbst Pia Welter kein bisschen, dass auch sie sich einmal für den Handball entschieden hat. Und das schon als sechsjähriges Mädchen, wie sich die 19-Jährige noch ganz genau erinnern kann. Allerdings waren es damals nicht die Minis der TSG gewesen, für die "Klein-Pia" zum Ball gegriffen hat, sondern der Nachbarverein TuS Nieder-Eschbach. "Nach nur einem Jahr bin ich dann aber zur TSG Ober-Eschbach gewechselt", betont der auch in Ober-Eschbach wohnende Blondschopf. Und der TSG blieb sie als Aktive – mit einem Jahr Ausnahme (A-Jugend TV Bergen-Enkheim) – auch bis zum heutigen Tage absolut treu. Handball ist und bleibt ihre einzige große sportliche Liebe – wobei die 167 "Power-Zentimeter" messende Rechtsaußen durchaus mit symbolisch vorgehaltener Hand verrät, dass sie im Alter von sieben Jahren mal getanzt hatte. "War aber nur ganz kurz", scheint sich Pia regelrecht entschuldigen zu wollen. Die junge Dame mit der "10" auf dem Trikot traut der Mannschaft absolut alles zu in dieser Saison: "Von Platz 1 bis 4 ist alles möglich, wobei der TV Beyeröhde, den wir letzte Woche ja recht deutlich in die Schranken verwiesen haben, aus meiner Sicht dennoch stärker als der 1. FC Köln war, der uns die bislang einzige Niederlage beigebracht hat." Was die morgige Aufgabe beim TV Lobberich angeht, kommt für Pia Welter nur eins in die Tüte: "Zwei Punkte, sonst gar nichts!" Die nach Julia Buße zweitjüngste "Piratin", die noch am Anfang ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau (in Frankfurt) steht, hat sich für diese Saison ganz fest vorgenommen, "auf immer mehr Einsatzzeiten zu kommen". Da befindet sich Pia ("Mein Name ist viel zu kurz, als dass ich zusätzlich noch einen Spitznamen verpasst bekommen könnte"), die neben dem Handball noch auf Ski fahren, "mit den Mädels feiern gehen" und auf House-Musik steht, auf einem guten Weg. Ihren Trainer Eckhard Weber beschreibt Pia als ideale Mischung: "Zum einen ist er einer der ruhigeren Vertreter, der aber zum anderen auch zeigt, dass er der Chef ist und so richtig durchgreifen kann." gg
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