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"Pirates" wollen Kurs halten Drucken
Samstag, den 11. Februar 2012 um 09:58 Uhr

Handball, 3. Liga: TSG heute gegen Trier II

Der Countdown läuft! Noch zehn Spiele stehen in der 3. Handball-Liga West der Frauen auf dem Programm – dabei erwartet die mit 28:4 Punkten die Klasse anführende TSG Ober-Eschbach heute Abend den Tabellensechsten DJK/MJC Trier II. Anwurf in der Albin-Göhring-Halle ist um 19.30 Uhr.

Von Wolfgang Bardong

Ober-Eschbach. 16 von 26 Spieltagen sind in der West-Staffel der dritthöchsten deutschen Spielklasse bei den Handballfrauen absolviert, und Tabellenführer TSG Ober-Eschbach weist mit 28:4 Zählern vier Punkte mehr als sein einzig verbliebener "Jäger", der 1. FC Köln (24:8) auf. Auf dem Papier spricht einiges dafür, dass sich die Lücke, die sich zwischen den beiden Titelaspiranten auftut, am Wochenende noch weiter aufreißt.

In eigener Halle haben die Ober-Eschbacherinnen mit Trainer Eckhard Weber noch keinen einzigen Punkt den Gegnern auf den Nachhauseweg mitgegeben – drum gilt das mit 498 Torerfolgen am treffsichersten auftretende Team auch gegen die Bundesliga-Reserve der DJK/MJC Trier als Favorit, wenn die Moselanerinnen auch mit erst 385 kassierten Treffern nach der HSG Kleenheim (383) die stabilste Abwehr der Liga stellen. "Es wird interessant, was sich am heutigen Samstag durchsetzen wird", ist auch Weber gespannt.

Bereits eine Stunde eher beginnt das Duell des Tabellenzweiten aus Köln beim heimstarken Fünften Roude Leiw Bascharage – da dürften so manche im Ober-Eschbacher Fans den Gastgeberinnen die Daumen drücken. Denn, wenn die Rheinländerinnen ihr Spiel bei den Luxemburgerinnen nicht gewinnen, wird es für den FC ganz schwer, die TSG Ober-Eschbach doch noch aufzuhalten. Andererseits ist aber auch bei den "Pirates" Vorsicht geboten: Ein Ausrutscher gegen Trier und eine weitere Niederlage im Spitzenspiel beim Tabellendritten Beyeröhde in zwei Wochen – und schon könnte der schöne Vorsprung verspielt sein.

Jede Menge Gardemaß

Und so warnt Weber seine Spielerinnen vor den "kleinen Miezen": "Im Rückraum verfügen sie durchweg über Spielerinnen mit Gardemaß, die schnell und präzise und oftmals aus dem Lauf heraus abschließen – was es für die Torfrauen enorm schwer macht. Da muss bei uns die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüterin unbedingt stimmen – zumal wir nicht mehr so leicht die Siege einfahren wie noch in der Vorrunde." Ein weiterer Vorzug des Tabellensechsten – und damit verweist Weber auf die zweitbeste Abwehr des Gegners: "Sie decken sehr defensiv, gehen nicht entscheidend hinten raus. Das bedeutet für uns, dass wir nicht nur schnell am gegnerischen Kreis agieren müssen, sondern auch äußerst variabel."

Personell können die Ober-Eschbacherinnen, die bereits das Hinspiel am 1. Oktober mit 26:23 für sich entschieden hatten, aller Voraussicht nach in Bestbesetzung antreten. Nina Hess musste in dieser Woche mit dem Training aussetzen, weilte sie doch als Referendarin auf Klassenfahrt in Südtirol und kehrte erst im Laufe des gestrigen Tages wieder zurück. Einsatz gesichert. Wie wohl auch bei Mandy Rauch und Tina Beckmann, die sich aufgrund von Oberschenkel- bzw. Knieproblemen im Training merklich zurückgehalten haben. gg

tz

 

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