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Seitenaufrufe : 133091| "Pirates" sinnen auf Revanche |
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| Freitag, den 20. Januar 2012 um 10:58 Uhr |
Handball, 3. Liga: Morgen Gipfeltreffen mit dem 1. FC KölnEin echter "Kracher" wird am Samstagabend in der Albin-Göhring-Halle gezündet! Von 19.30 Uhr an messen in der 3. Handball-Liga West der Frauen die beiden Topteams ihre Kräfte: auf der einen Seite Spitzenreiter TSG Ober-Eschbach (24:4 Punkte, davon 14:0 daheim), auf der anderen Verfolger 1. FC Köln (22:6 Zähler, davon 10:4 auswärts). Ober-Eschbach. Keine Frage, die am 17. September beim 1. FC Köln kassierte 22:25-Niederlage liegt den Spielerinnen der TSG Ober-Eschbach noch immer schwer im Magen. Vor dem möglicherweise schon vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft im morgigen Rückspiel unterhielt sich TZ-Reporter Wolfgang Bardong mit Ober-Eschbachs Trainer Eckhard Weber, der gerade erst seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert hat (wir berichteten). Herr Weber, Sie und Ihr Team sind gewiss heiß aufs morgige Spiel . . . ECKHARD WEBER: Zu Hause haben wir noch keinen Punkt abgegeben. Wenn das morgen so bleibt, hätte bei uns sicherlich keiner etwas dagegen. Köln war im Hinspiel besser als wir und hat verdient mit 25:22 gewonnen – aber wir brauchen und werden uns morgen gewiss nicht verstecken! Im Fall eines Sieges hätten Ihre "Pirates" vier Punkte Vorsprung. Wäre das schon eine Art Vorentscheidung? WEBER: Nein, aus meiner Sicht wird es kein Spiel auch nur mit dem Hauch einer Vorentscheidung sein, denn beide Teams haben dann noch weitere schwere Begegnungen vor sich. Wir liegen derzeit weit über dem Soll, haben es anschließend mit Kleenheim und Beyeröhde zu tun, da könnte – im Fall eines Sieges am Samstag – der Vier-Punkte-Vorsprung gleich wieder weg sein. Sollten wir morgen gewinnen, dann mit Blick auf den möglicherweise ja noch wichtig werdenden direkten Vergleich mit Köln am besten mit vier Toren Vorsprung. Die Begleitumstände im Hinspiel dürften Ihnen noch präsent sein . . . WEBER: Ich denke da ganz besonders an die damaligen Schiedsrichterinnen, die ihr erstes Drittligaspiel geleitet hatten. Was man leider zu unseren Ungunsten gemerkt hat. Allerdings würden wir es uns zu leicht machen, dies in den Vordergund zu stellen. Wir bekamen damals die Kölner Rückraumspielerinnen nicht in den Griff, konnten die Verbindung von Rückraum an den Kreis nicht entscheidend stören und haben außerdem selbst zu vorsichtig nach vorne gespielt. Zuletzt in Walldorf war Ihr Team mit vier Treffern in Rückstand geraten, den es in der Schlussphase aber noch egalisieren und das Spiel noch drehen konnte. Im "alten Jahr" ist der beim 36:35-Sieg in Solingen wettgemachte Neun-Tore-Rückstand noch allen in Erinnerung. Was überwiegt da bei Ihnen: dass man überhaupt erst in solche Rückstände gerät oder aber die Tatsache, selbst kritischste Spielstände erfolgreich verarbeiten zu können? WEBER: In Walldorf hätten wir zuvor bei eigener Drei-Tore-Führung längst das vierte Tor draufsetzen müssen, später wurden wir in der Abwehr nachlässig. Es ist aber gut zu wissen, dass wir zu den physisch stärksten Teams dieser Liga zählen, eine tolle kämpferische Einstellung selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen an den Tag legen und in der Endphase eines Spiels immer stark zurückkommen können. Wir dürfen uns allerdings nicht darauf verlassen, dass so etwas immer und auch gegen eine Mannschaft wie den 1. FC Köln geht. Personell alles paletti für morgen Abend? WEBER: Einen Schnupfen oder einen grippalen Infekt, den hat jeder mal. Heike Aicher war am Dienstag nicht im Training, wird aber am Samstag dabei sein. Katja Bulic kann beruflich bedingt derzeit nicht trainieren. Das wird in dieser Saison wohl nichts mehr werden. Aber am Kreis sind wir ja dreifach gut besetzt.
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