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Seitenaufrufe : 133075| Bericht - HandballWorld.com |
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| Dienstag, den 31. Januar 2012 um 14:46 Uhr |
Berlin und Ober-Eschbach vor Rückkehr in die 2. Liga Mit Berlin ungeschlagen und beste Torschützin im Norden: Bianca Trumpf Foto: goenz.comDie vier Staffeln der 3. Liga der Frauen befinden sich bereits in der Rückrunde, die Tabellenbilder sind mittlerweile einigermaßen klar umrissen. handball-world.com wirft den Blick auf die Ausgangslage für die entscheidende Phase der Saison, dabei sind zwei Teams zu identifizieren, die bereits auf sicherem Weg zurück in die 2. Bundesliga scheinen.
Nord Das Aufstiegsrennen scheint entschieden, mit 16 Siegen und einer makellosen Bilanz von 32:0 Punkten stehen die BVB Füchse Berlin vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Die zweite Mannschaft des VfL Oldenburg hat mit 28:4 Punkten schon deutlich Boden eingebüßt und kann den Meistertitel aus dem Vorjahr nicht mehr aus eigener Kraft verteidigen. Auf Platz drei mit einer Bilanz von 25:7 Zählern rangiert der letztjährige Zweitligist TV Oyten. Spitze ist der Hauptstadtklub auch in der Torschützenliste, dort hat die ehemalige Erstligaspielerin Bianca Trumpf (früher Frankfurt/Oder) mit 138/51 Toren bislang die meisten Tore erzielt. Bereits mit deutlichem Abstand folgen Melissa Luschnat (Buxtehuder SV II, 108/34) und Tina Pejic (HF HUK, 105/16). Spannender verläuft hingegen im Norden der Abstiegskampf. Für Schlusslicht SC Alstertal-Langenhorn (3:29) und die HSG Hude-Falkenburg (4:28) scheint der Klassenerhalt in weiter Ferne zu sein, gleich vier Mannschaften droht das Ende auf dem dritten Abstiegsplatz. Derzeit steht der VfL Bad Schwartau mit 9:23 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz, in sicheren Gefilden sind allerdings weder der VfL Stade, der Rostocker HC (beide 10:22) oder die HF HUK (12:20). Ost Im Osten gibt es gleichen einen Vierkampf um die Meisterschaft. An der Tabellenspitze rangiert die HSG Blombreg-Lippe II mit 25:7 Zählern. In Lauerstellung ist auch noch die zweite Mannschaft des Thüringer HC II (23:7), die Mitte Februar ihr Nachholspiel gegen den HC Neustadt-Sebnitz austrägt. Dahinter machen sich auch die HSG Stemmer/Friedewalde und der SV Germania Fritzlar (beide 23:9) noch Hoffnungen. Der Spitzenreiter setzt dabei vor allem auf die Erstligaerfahrung, die Mirja Mißling (119/31) und Kateryna Lippert (116/8), vielen noch unter ihrem Mädchennamen Valyushek bekannt, einbringen. Hinzu kommt die Erfahrung von Ex-Nationalspielerin Heike Ahlgrimm, die bei den Lipperinnen an der Seitenlinie agiert. An der Spitze der Torjägerinnenliste hat sich unterdessen mit deutlichem Abstand Jana Pollmer platziert. Die Kirchhoferin führt mit 184/49 Toren klar vor Carmen Schneider (SHV Oschatz, 130/14) und Nadja Bolze (Thüringer HC II, 127/21). Der Abstiegskampf scheint hingegen bereits mehr oder weniger entschieden. Die TSV Burgdorf (3:29), die SG Bandits Magdeburg/Barleben (4:28) und Eintracht Hildsheim (6:26) werden die Klasse wohl kaum halten können, denn der Abstand zum rettenden elften Platz, den derzeit die HSG Union Halle/Westfalen mit 12:20 Punkten belegt, ist schon beachtlich. West Im Westen deutet alles auf einen Meistertitel der TSG Ober-Eschbach hin, die mit 28:4 Zählern vor einer Rückkehr in die 2. Bundesliga steht. Der 1. FC Köln hat mit 24:8 Zählern nur noch Außenseiterchancen und ist auf Patzer der Hessinnen angewiesen. Toptorschützin der Pirates ist Tina Beckmann (102/21), während der FC auch mit seiner starken zweitligaerfahrenen Flügelzange Viktoria Jux (92/56) und Daniela Salz (90/3) punkten kann. Doch an der Spitze der Torschützinnenliste rangieren andere Spielerinnen, wie Natalie Adeberg (Trier II, 117/34), Oxana Pal (Bascharage, 111/2), Sarah Dernbach (Mörfelden/Walldorf, 109/28) oder Prudence Kinlend (Lintfort, 108/17). Der Kampf um den Klassenerhalt wird vermutlich zum Westfalenduell zwischen dem TV 1912 Verl und dem PSV Recklinghausen. Verl konnte mit dem Auswärtserfolg bei Sulzbach/Leidersbach am vergangenen Wochenende den elften Platz erobern und hat mit 10:22 Zählern nun einen Punkt Vorsprung gegenüber dem PSV (9:23). Mit deutlichem Abstand zum rettenden Ufer wird es hingegen für die Aufsteiger Borussia Dortmund II (4:28) und dem TV Lobberich (3:29) schwer die Klasse zu halten. Süd Im Süden zeichnet sich ein Dreikampf um den Aufstieg in die 2. Liga ab. Der VfL Waiblingen rangiert derzeit mit 29:5 Punkten auf Platz 1, hat jedoch bereits eine Partie mehr ausgetragen. Die letztjährigen Zweitligisten Mainz 05 (27:5) und SV Allensbach (26:6) sind jedenfalls noch in Schlagdistanz. Die gute Bilanz in der Tordifferenz nutzt dem Klub von Karin Euler hingegen nichts. Da man in der Hinrunde sein Heimspiel gegen Waiblingen klar mit 24:36 verlor benötigt man nun im Rückspiel einen Auswärtserfolg mit 13 Toren, um den direkten Vergleich zu gewinnen. Mit einem einfachen Sieg hätte man jedoch zumindest nach Minuspunkten die Nase vorne. Das Team von Jürgen Krause kann sich vor allem auf Rückraumspielerin Sulamith Klein verlassen, die aufgrund der weniger erzielten Strafwurftore mit 132/21 Toren den zweiten Rang hinter der erfahrenen Aleksandra Jelicic (Neunkirchen, 154/75) liegt, die schon im Vorjahr die Torjägerkrone gewann. Im Tabellenkeller scheinen die HSG Albstadt (4:28) und der TV Großbottwar (5:27) schon zu weit ins Hintertreffen geraten zu sein. Vier Teams kämpfen hingegen darum, am Ende nicht auf Platz 12 zu liegen. Der TV Grenzach und die SG Mainz-Bretzenheim (je 11:23) haben dabei nur einen hauchdünnen Vorsprung gegenüber dem TSV Haunstetten und der HSG Freiburg (je 10:22). |









